<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	>

<channel>
	<title>Bond13</title>
	<atom:link href="http://bond13.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://bond13.com</link>
	<description>Texte. Bewegen.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 May 2013 12:28:52 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.com/</generator>
<cloud domain='bond13.com' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
<image>
		<url>http://s2.wp.com/i/buttonw-com.png</url>
		<title>Bond13</title>
		<link>http://bond13.com</link>
	</image>
	<atom:link rel="search" type="application/opensearchdescription+xml" href="http://bond13.com/osd.xml" title="Bond13" />
	<atom:link rel='hub' href='http://bond13.com/?pushpress=hub'/>
		<item>
		<title>Gedanken zum Verbot der Plastiksäcke</title>
		<link>http://bond13.com/2013/05/07/gedanken-zum-verbot-der-plastiksacke/</link>
		<comments>http://bond13.com/2013/05/07/gedanken-zum-verbot-der-plastiksacke/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 May 2013 12:28:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bond13</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion, Politik und Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Fribourg/Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne & Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Buman]]></category>
		<category><![CDATA[Buman Plastiksäcke]]></category>
		<category><![CDATA[Bumann]]></category>
		<category><![CDATA[Coop]]></category>
		<category><![CDATA[Migros]]></category>
		<category><![CDATA[Plasticksäcke Coop]]></category>
		<category><![CDATA[Plastiksack-Verbot]]></category>
		<category><![CDATA[Plastiksäcke]]></category>
		<category><![CDATA[Plastiksäcke Migros]]></category>
		<category><![CDATA[Verbot Plastiksack]]></category>
		<category><![CDATA[Verbot Plastiksäcke Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Verbot Plastiktüte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bond13.com/?p=738</guid>
		<description><![CDATA[(Freiburger Nachrichten, 25.03.2013) Wenn es schnell gehen muss, kaufe ich mein Mittagessen gerne zwischendurch bei Coop im Fribourg Centre oder in der Migros. Aber was, wenn die Plastiksäcke weg sind? Wohin mit dem Kartoffelsalat, dem Sandwich, dem Dessert und der &#8230; <a href="http://bond13.com/2013/05/07/gedanken-zum-verbot-der-plastiksacke/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=738&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div title="Page 1">
<div>
<div>
<p style="text-align:justify;">(Freiburger Nachrichten, 25.03.2013)</p>
<p style="text-align:justify;">Wenn es schnell gehen muss, kaufe ich mein Mittagessen gerne zwischendurch bei Coop im Fribourg Centre oder in der Migros. Aber was, wenn die Plastiksäcke weg sind? Wohin mit dem Kartoffelsalat, dem Sandwich, dem Dessert und der Trinkflasche? Ich könnte meine zwei Jackentaschen füllen. Dann sehe ich aber dick aus. Und es wären erst zwei Dinge verstaut. Oder ich benutze einfach meine zwei Pfötchen. Wenn der Bus genügend überfüllt ist, muss ich mich ja vielleicht gar nirgends festhalten, um nicht hinzufallen. Zum Glück habe ich aber noch eine Brusttasche aussen an meiner Jacke. Schade, bloss eine Attrappe. Es war halt ein Billigmodell, als Student muss man schliesslich schauen, wo man bleibt.</p>
<p style="text-align:justify;">Was, wenn die Plastiksäcke weg sind? Darf ich dann keine Spontankäufe mehr machen? Muss ich immer meine eigene Tüte dabei haben? Oder muss ich jedes Mal eine Papp-Tasche kaufen? Das ist nun wieder typisch Schweiz: Man wird sogar dafür noch abgezockt, obwohl die Gewinnmarge der Grossverteiler bei zehntausend Prozent liegt. Vielleicht werden sie aber bald gratis und en masse abgegeben. Dann holzen wir halt Wälder ab. Hauptsache, wir können nachts mit gutem Gewissen schlafen, wenn wir kein Plastik mehr in den Müll werfen.</p>
<p style="text-align:justify;">Vielleicht gibt es aber auch neuere und ökologischere Säcke. Der Bundesrat hat ja jetzt genug Zeit, sich der weltbewegenden Frage zu widmen, welche Säcke denn nun im Ein- zelnen gemeint sind, obwohl es jedermann weiss. Die an der Kasse, nicht die für Gemüse und Früchte. Das wäre ja dann schon ein bisschen übertrieben.</p>
<p style="text-align:justify;">Was also, wenn die Plastiksäcke weg sind? Nun, ich könnte mir eine neue Jacke kaufen. Oder ich nehme einfach keine Bücher mehr mit in meiner Uni-Tasche, dann ist da genug Platz. Oder ich kaufe mir eine einzige, vom anderen Teil der Erde eingeflogene Gurke, die eine Öko-Bilanz aufweist, dass mir Hören und Sehen vergehen. Dann ist es mir ja erlaubt, ein Säckli zu nehmen. Dort könnte ich dann meine restlichen Einkäufe unterbringen und später meinen Kartoffelsalat mit Gurken-Scheibchen aufpeppen. Wenn mich die Polizei aber gerade nicht kontrolliert, lasse ich das mit dem Beigemüse. Und wenn die Verkäuferin an der Kasse motzt, dann mache ich einfach einen auf Tourist.</p>
<p style="text-align:justify;">Oder ich setze mich einfach auf den Boden und weine. Erste-Welt-Probleme können einen einfach schon fertigmachen.</p>
</div>
</div>
</div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bond13dotcom.wordpress.com/738/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bond13dotcom.wordpress.com/738/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=738&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bond13.com/2013/05/07/gedanken-zum-verbot-der-plastiksacke/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/f63396e6ecf902d7c75262d19d49b462?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bond13blog</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Parallelgesellschaften oder das Leben als Chamäleon</title>
		<link>http://bond13.com/2013/05/01/parallelgesellschaften-oder-das-leben-als-chamaleon/</link>
		<comments>http://bond13.com/2013/05/01/parallelgesellschaften-oder-das-leben-als-chamaleon/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 May 2013 16:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bond13</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion, Politik und Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Fribourg/Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne & Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Anpassung]]></category>
		<category><![CDATA[Anpassung Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[bilinguisme]]></category>
		<category><![CDATA[Chamäleon]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschschweizer]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschschweizer und Deutsche]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschschweizer und Romands]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Fribourg]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur Fribourg]]></category>
		<category><![CDATA[kulturelle Unterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Parallelgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Romands]]></category>
		<category><![CDATA[Welsch]]></category>
		<category><![CDATA[Zweisprachigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zweisprachigkeit Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Zweisprachigkeit Fribourg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bond13.com/?p=731</guid>
		<description><![CDATA[Manchmal fühlt es sich an der Universität fast so an, als ob man sich fernab jeder Realität aufhält. Ich sitze in einer Vorlesung, die von einem deutschen Professor vorgetragen wird. Es werden literarische Entwicklungen besprochen, die im Rahmen der Germanistik &#8230; <a href="http://bond13.com/2013/05/01/parallelgesellschaften-oder-das-leben-als-chamaleon/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=731&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Manchmal fühlt es sich an der Universität fast so an, als ob man sich fernab jeder Realität aufhält. Ich sitze in einer Vorlesung, die von einem deutschen Professor vorgetragen wird. Es werden literarische Entwicklungen besprochen, die im Rahmen der Germanistik untersucht werden.<br />
Irgendwie fühle ich mich hier fremd, fehl am Platz, die ganze Situation wirkt für mich gestellt, unnatürlich. Ja, Deutsch ist meine Muttersprache. Und doch wieder nicht. Schweizerdeutsch ist mehr als nur ein Dialekt, sondern auch ein Kulturträger. Aber liegt der Ursprung dieses befremdlichen Gefühls wirklich in diesem Unterschied?<br />
Einen Teufel werde ich tun, mich als Deutschen-Hasser brandmarken zu lassen. In meinen Adern fliesst auch deutsches Blut. Der enge Kontakt zu dieser anderen Kultur, den ich seit der Wiege pflege&#8230; Ich kenne die Unterschiede und Gemeinsamkeiten.<br />
Hier an der Universität sind wir Germanisten eine kleine Familie. Doch gerade an der Sprachgrenze der Schweiz ist diese Wissenschaft besonders interessant. Dennoch &#8211; die Realität sieht anders aus. Wer kein Französisch spricht, kann hier in Freiburg zwar überleben. Aber ob man sich so auch integrieren kann?<br />
Wir befassen uns mit der deutschen Sprache, mitten in einer grösstenteils französischsprachigen Stadt. Wir machen unser akademisches Ding, hantieren mit Theorien, während da draussen die meisten eine völlig andere Perspektive haben und mit knallharter Praxis konfrontiert sind. Sie werden uns niemals verstehen &#8211; und wir sie auch nicht.<br />
Wenn ich dann die Universität verlasse, frage ich mich manchmal: Was mache ich hier eigentlich den ganzen Tag? Es sind die Folgen eines Kulturschocks. Wenn ich jetzt diskutieren will, dann sicher nicht in Schriftsprache. Vielleicht auf Schweizerdeutsch. Oder &#8211; und das ist weit wahrscheinlicher &#8211; auf Französisch.<br />
Sobald die übergrosse Tür am Haupteingang hinter mir ins Schloss fällt, sind die Themen, mit welchen ich mich den ganzen Tag befasst habe, in meiner Tasche, wo sie auch bleiben. Ich bin zurück in der Realität. Natürlich muss ich mich auch ausserhalb dieser Mauern damit befassen. Doch auch dann &#8211; ich tue das alleine oder mit Gleichgesinnten.<br />
Das bedeutet: Sobald ich diese Institution verlasse und im Getümmel des Feierabends versinke, muss ich mich anpassen. Manchmal fühle ich mich, als führte ich hier ein Doppelleben. Wenn ich die Dame im Kiosk ansprechen würde, als ob ich mit einem Professor spräche, dann würde sie mir wohl nur einen verständnislosen Blick schenken.<br />
Die meisten meiner engen Freunde sind keine Akademiker. Ja, ich habe auch Freunde hier an der Uni. Aber von denjenigen, die ich am längsten kenne, studiert niemand an einer Universität. Und niemand beschäftigt sich mit Germanistik. Ich muss mich also auch hier anpassen.<br />
Vermutlich sollte ich mich bei der Stadt Freiburg nicht nur für meine Zweisprachigkeit bedanken, sondern auch dafür, dass sie mich zu einem wahren Anpassungs-Künstler gemacht hat, einer Art menschlichem Chamäleon.<br />
Noch viel interessanter ist jedoch eine ganz andere Frage: Bin ich also nur ein halbherziger Akademiker? Habe ich den falschen Weg eingeschlagen?<br />
Ich glaube nicht. Für meine Freunde war ich schon immer eine Art Braniac, der sich manchmal etwas zu gewählt ausdrückt. Das ist im Prinzip eine Absage an meine Qualitäten als Chamäleon. Aber meine Wurzeln sind in dieser Welt zu finden; in einer Welt, die sich nicht um ein akademisches Zentrum dreht.<br />
Ich sehe das als Chance. So ist im Prinzip die Voraussetzung gegeben, nicht einer unterschwelligen Arroganz zu verfallen. Wie narzisstisch ist doch die Forderung, Wissenschaft für ein wissenschaftliches Publikum zu betreiben. Es gilt, sich stets vor Augen zu führen, welche gesellschaftliche Verpflichtung man als Akademiker zu erfüllen hat. Sie soll Erklärungen liefern, die Welt verstehbar machen. Sie muss &#8211; in gewissem Umfang &#8211; für jeden verständlich gemacht werden können. Eine Aufgabe, welcher die Betreiber von Wissenschaft nicht immer nachgekommen sind.<br />
Als zukünftiger Lehrer kann das zu meinem Lebensziel werden: Komplexes verständlich zu vermitteln und Motivation und Begeisterung weiterzugeben, ohne jemals zu vergessen, wer ich bin.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bond13dotcom.wordpress.com/731/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bond13dotcom.wordpress.com/731/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=731&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bond13.com/2013/05/01/parallelgesellschaften-oder-das-leben-als-chamaleon/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/f63396e6ecf902d7c75262d19d49b462?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bond13blog</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>CD &#8211; Review: The Sorrow &#8211; Misery Escape</title>
		<link>http://bond13.com/2013/01/21/cd-review-the-sorrow-misery-escape/</link>
		<comments>http://bond13.com/2013/01/21/cd-review-the-sorrow-misery-escape/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 00:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bond13</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Austrian Metal]]></category>
		<category><![CDATA[österreichischer Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Escape]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Misery]]></category>
		<category><![CDATA[Misery Escape]]></category>
		<category><![CDATA[Misery Escape Review]]></category>
		<category><![CDATA[Sorrow]]></category>
		<category><![CDATA[Sorrow Austria]]></category>
		<category><![CDATA[Sorrow Misery Escape]]></category>
		<category><![CDATA[The Sorrow]]></category>
		<category><![CDATA[The Sorrow Austria]]></category>
		<category><![CDATA[The Sorrow Band]]></category>
		<category><![CDATA[The Sorrow Metal]]></category>
		<category><![CDATA[The Sorrow Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[The Sorrow Misery]]></category>
		<category><![CDATA[The Sorrow Misery Escape]]></category>
		<category><![CDATA[The Sorrow Misery Escape Review]]></category>
		<category><![CDATA[The Sorrow Review]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bond13.com/?p=718</guid>
		<description><![CDATA[Das erste Lied, das ich von der Österreicher Prügeltruppe The Sorrow zu hören bekam, war &#8220;Knights Of Doom&#8221;. Das genügte, um mich zum Fan zu machen. Ich habe seitdem jedes einzelne ihrer Alben gekauft und wurde nie enttäuscht. Auf jedem &#8230; <a href="http://bond13.com/2013/01/21/cd-review-the-sorrow-misery-escape/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=718&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_705" class="wp-caption alignleft" style="width: 228px"><a href="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2013/01/1000x1000.jpg"><img class=" wp-image-705    " alt="(C) 2012 by Nuclearblast" src="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2013/01/1000x1000.jpg?w=218&#038;h=215" width="218" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">(C) 2012 by Nuclearblast</p></div>
<p style="text-align:justify;">Das erste Lied, das ich von der Österreicher Prügeltruppe The Sorrow zu hören bekam, war &#8220;Knights Of Doom&#8221;. Das genügte, um mich zum Fan zu machen. Ich habe seitdem jedes einzelne ihrer Alben gekauft und wurde nie enttäuscht. Auf jedem Longplayer waren Verfeinerungen in Sound und Komposition zu bemerken, kurz: Die Jungs sind immer besser geworden. Leider haben sie bis heute nicht den Bekanntheitsgrad erreicht, den sie verdienen. Aber &#8211; und das ist vielleicht die zentrale Frage &#8211; wo sind The Sorrow auf dem Markt der Metalcore-Musik anzusiedeln?</p>
<p style="text-align:justify;">Allgemein kann man der gesamten Szene attestieren, dass sie in den vergangenen zwei oder drei Jahren immer mehr Qualitätsmusik hervorgebracht hat &#8211; man konsultiere dazu meine älteren Reviews. Ich kann mir dieses Phänomen nur so erklären: Metalcore ist eine sehr moderne Form der Metalmusik, die vor 20 Jahren noch nicht so existierte wie heute. Der Stil begeisterte vor allem ein junges Publikum und wurde auch von jungen Künstlern produziert. In Zwischenzeit sind die Musiker herangereift &#8211; aus Teens sind Erwachsene geworden. Meiner Meinung nach hört man das bei vielen Bands. Und die Neulinge, die jetzt noch einsteigen, werden von alten Genre-Grössen immer beeinflusst. Ich denke da namentlich an Urgesteine wie As I Lay Dying oder Killswitch Engage.<br />
Meine Theorie ist, dass The Sorrow ihrer Zeit vielleicht etwas voraus waren &#8211; Sie haben schon immer Metalcore für Erwachsene gespielt, auch vor sieben Jahren auf ihrem Debüt. Ich glaube, dass The Sorrow mit ihrem bereits vierten Album &#8220;Misery Escape&#8221; diesmal genau den Nerv der Zeit treffen werden. Alles, was die Band in der Vergangenheit richtig gemacht hat, ist da; die Schwächen sind elminiert. Alle Alben, welche die Band bis jetzt veröffentlicht hat, waren nötig, um &#8220;Misery Escape&#8221; zu ermöglichen. Um das Review nicht komplett ausufern zu lassen, werde ich nur auf einzelne Stücke genauer eingehen.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Opener &#8220;Retracing Memories&#8221; feuert eine Doublebass-Salve ab, bis der erste Scream in einen brachialen Breakdown mündet. Dann spielt die Leadgitarre eine epische Schlachtfeld-Melodie, welche von einem simultanen Breakdown begleitet wird, das wie eine Art Fausthieb auf den Hörer eindrischt und so Kontraste schafft. Ein Intro mit einer solchen Wucht macht einfach nur Spass. &#8220;The Escape&#8221; ist ein langsamer gehaltener Track, der sehr viel Groove und wieder viel Melodik bietet, bevor die Doublebass wieder losbrettern darf. Die Bridge leitet in einen von tiefem Cleangesang dominierten Chorus, bis die Herren an der Gitarre mit einem Solo aufhorchen lassen. &#8220;My Oblivion&#8221; ist von der Geschwindigkeit her eine wahre Freude. Der Refrain ist besonders eingängig gestaltet, worauf aber sofort wieder ein Brutalo-Part. &#8220;A Thin Red Line&#8221; ist wohl der härteste Song der ganzen Scheibe. Dass man hier keine Gefangenen macht, ist ab den ersten Klängen nicht zu überhören. Es ist auch der einzige Song, in welchem auf Clean-Gesang verzichtet wird. &#8221;Perspectives&#8221; glänzt mit tollen Rhythmus-Wechseln, die von extrem groovig bis extrem schnell reichen. Cool finde ich auch, dass The Sorrow hier nicht der Mode der Blastbeats erliegen &#8211; es geht auch ohne. Und wie!</p>
<p style="text-align:justify;">Was kann man insgesamt über das Album sagen? Zuallererst müssen die Vocals von Mathias Schlegel gelobt werden: Sein Gesang machte schon immer die Identität der Band aus. Er hat sich noch verbessert, die Screams sind aggressiv wie noch nie. Doch vor allem der cleane Gesang hat eine Steigerung erfahren. Dieser Mann kann singen!<br />
Die Song-Kompositionen sind nun eingängiger denn je &#8211; aber es sind auch mehr Details und musikalische Spielereien als zuvor eingebaut. Genau darin liegt der Reiz dieses Albums: Es ist den Österreichern gelungen, einen perfekten Kompromiss zwischen kommerzieller Ausrichtung und dem Qualitätsanspruch begabter Musiker zu erreichen.<br />
Auch an den Instrumenten merkt man der Band die Erfahrung an: Alles ist perfekt getimt und auf den Punkt gespielt. Die einzelnen Elemente sind genau so im Song platziert, dass sie die maximale Wirkung erzielen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Fazit:</strong> The Sorrow haben sich stetig weiterentwickelt und haben ihren Sound nun endgültig gefunden. Doch damit nicht genug: &#8220;Misery Escape&#8221; ist ohne Zweifel das beste Album, das die Band bis jetzt veröffentlicht hat und eines der besten Metalcore-Alben des Jahres 2012. Mit dem Plattenvertrag bei Nuclearblast Deutschland kann nun völlig durchgestartet werden. Eine klare Kaufempfehlung für &#8220;Misery Escape&#8221;, ohne Wenn und Aber. Die Jungs verdienen es.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bond13dotcom.wordpress.com/718/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bond13dotcom.wordpress.com/718/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=718&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bond13.com/2013/01/21/cd-review-the-sorrow-misery-escape/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/f63396e6ecf902d7c75262d19d49b462?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bond13blog</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2013/01/1000x1000.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">(C) 2012 by Nuclearblast</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Jubiläum</title>
		<link>http://bond13.com/2013/01/20/jubilaum/</link>
		<comments>http://bond13.com/2013/01/20/jubilaum/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Jan 2013 22:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bond13</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bond13.com/?p=697</guid>
		<description><![CDATA[In letzter Zeit habe ich hier wenig Texte veröffentlicht. Wenn die Inspiration fehlt, dann hat es keinen Sinn, etwas zu forcieren. Besonders dann, wenn die Qualität darunter leidet. Ja, manchmal geht es sogar mir so, dass ich etwas schreibe und &#8230; <a href="http://bond13.com/2013/01/20/jubilaum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=697&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">In letzter Zeit habe ich hier wenig Texte veröffentlicht. Wenn die Inspiration fehlt, dann hat es keinen Sinn, etwas zu forcieren. Besonders dann, wenn die Qualität darunter leidet. Ja, manchmal geht es sogar mir so, dass ich etwas schreibe und denke: &#8220;Was ist denn das für ein Mist!&#8221;. Aber ich fühle mich nun motiviert, meiner Leidenschaft wieder nachzugehen.<br />
Und welcher Tag wäre da schon besser als der heutige? Genau vor sieben Jahren habe ich das Projekt Bond13 Blog gestartet. Ich war nicht nur wesentlich jünger, sondern auch in einer ganz anderen Phase meines Lebens. Ich glaube, meine menschliche Weiterentwicklung auch in den Texten ausmachen zu können.<br />
Inzwischen bin ich erwachsen geworden, habe neue Rechte und Verantwortungen. Die Gesellschaft stellt laufend Erwartungen an junge Menschen, die es zu erfüllen gilt. Etwas, das mich bei dieser schwierigen Aufgabe stets unterstützt hat, ist das Schreiben.<br />
Meine Damen und Herren, genau deswegen möchte ich mich herzlich bei Euch allen bedanken: Ihr habt über die Jahre viel Treue bewiesen und 2012 zu einem Rekordjahr gemacht. Noch nie gab es auf dieser Seite so viele Besucher, es gab einen Besucherrekord für einen einzigen Tag, für einen Monat und insgesamt &#8211; wie gesagt &#8211; für das ganze Jahr.<br />
Aus diesem Grund möchte ich 2013 mit Vollgas durchstarten und weiterhin meinem Motto treu bleiben &#8211; Texte. Bewegen. Wenn ich an etwas glaube, dann ist es die Macht der Worte. Dieser Platz im Internet gehört nur mir alleine &#8211; also gestalte ich ihn so, dass ich stolz darauf sein kann.</p>
<p style="text-align:justify;">An alle, die das lesen: Vielen, vielen Dank.<br />
Cheers, Bond13.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bond13dotcom.wordpress.com/697/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bond13dotcom.wordpress.com/697/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=697&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bond13.com/2013/01/20/jubilaum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/f63396e6ecf902d7c75262d19d49b462?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bond13blog</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Mami, warum sind die Menschen in der Zeitung so wütend?</title>
		<link>http://bond13.com/2012/10/19/mami-warum-sind-die-menschen-in-der-zeitung-so-wutend/</link>
		<comments>http://bond13.com/2012/10/19/mami-warum-sind-die-menschen-in-der-zeitung-so-wutend/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Oct 2012 09:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bond13</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion, Politik und Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Euro Rettungsschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Rettungsschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bond13.com/?p=666</guid>
		<description><![CDATA[Neulich im Zug. Die Morgensonne überzieht die Landschaft mit einem blendenden Glanz. Durch die Kopfhörer dröhnt &#8220;It Dwells In Me&#8221; von All That Remains. Im Abteil nebenan sitzt eine Mutter mit ihrem kleinen Sohn, vielleicht drei bis vier Jahre alt. Auf &#8230; <a href="http://bond13.com/2012/10/19/mami-warum-sind-die-menschen-in-der-zeitung-so-wutend/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=666&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><em>Neulich im Zug. Die Morgensonne überzieht die Landschaft mit einem blendenden Glanz. Durch die Kopfhörer dröhnt &#8220;It Dwells In Me&#8221; von All That Remains. Im Abteil nebenan sitzt eine Mutter mit ihrem kleinen Sohn, vielleicht drei bis vier Jahre alt. Auf dem kleinen Tischchen liegt eine Zeitung. Schwere Krawalle in Griechenland. Im Süden Nichts Neues.</em></p>
<p style="text-align:justify;">Sohn: &#8220;Du, Mami, warum sehen die Menschen auf dem Bild so böse aus?&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Mutter: &#8220;Weisst Du, das ist sehr schwierig zu erklären. Die sind einfach wütend.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Sohn: &#8220;Warum sind die denn wütend?&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Mutter: &#8220;Sie protestieren auf der Strasse, weil sie unzufrieden sind.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Sohn: &#8220;Aber warum denn?&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Mutter: &#8220;In Griechenland müssen die Leute jetzt viel mehr arbeiten und viel Geld sparen.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Sohn: &#8220;Aber warum sind die dann böse? Wenn sie fleissig sind und das Sparschwein voll ist, sind sie doch reich!&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Mutter: &#8220;Darum sind sie auch unzufrieden. Die Menschen in Griechenland haben ganz viel Geld in ihr Sparschwein geworfen, aber jetzt ist es trotzdem leer.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Sohn: &#8220;Warum?&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Mutter: &#8220;Weisst du, die Anführer der Griechen&#8230; die hatten selber nie ein Sparschwein und haben viel Geld ausgegeben.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Sohn: &#8220;Aber Mami, wie können die denn viel Geld ausgeben, wenn die gar kein Sparschwein haben?&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Mutter: &#8220;Sie haben es den anderen weggenommen.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Sohn: &#8220;Aber man darf doch nicht stehlen!&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Mutter: &#8220;Das stimmt.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Sohn: &#8220;Und die Griechen sind jetzt wütend, weil sie jetzt noch mehr sparen müssen, damit das Sparschwein wieder voll wird?&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Mutter: &#8220;Richtig. Und dafür müssen sie jetzt mehr arbeiten.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Sohn: &#8220;Du, Mami? Wenn mein Sparschwein voll ist und ich reich bin, nimmt mir dann auch jemand mein Geld weg?&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Kartenhäuser. Millionen. Rettungsschirme. Milliarden. Die Fragen eines Kindes. Unbezahlbar. Es bricht mir beinahe das Herz.</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bond13dotcom.wordpress.com/666/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bond13dotcom.wordpress.com/666/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=666&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bond13.com/2012/10/19/mami-warum-sind-die-menschen-in-der-zeitung-so-wutend/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2012/10/tumblr_mc3t9emnl11rij2bgo1_1280.jpg?w=150" />
		<media:content url="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2012/10/tumblr_mc3t9emnl11rij2bgo1_1280.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Flames from a molotov cocktail flare up near Greek riot police at a protest march by Greece&#039;s Communist party in central Athens during a 24-hour labour strike</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/f63396e6ecf902d7c75262d19d49b462?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bond13blog</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>CD &#8211; Review: Promethee &#8211; Nothing Happens. Nobody Comes, Nobody Goes.</title>
		<link>http://bond13.com/2012/10/17/cd-review-promethee-nothing-happens-nobody-comes-nobody-goes/</link>
		<comments>http://bond13.com/2012/10/17/cd-review-promethee-nothing-happens-nobody-comes-nobody-goes/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2012 11:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bond13</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Greenfield Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Nothing Happens Nobody Comes Nobody Goes]]></category>
		<category><![CDATA[Promethee]]></category>
		<category><![CDATA[Promethee Band]]></category>
		<category><![CDATA[Promethee Debut Album]]></category>
		<category><![CDATA[Promethee Genève]]></category>
		<category><![CDATA[Promethee Geneva]]></category>
		<category><![CDATA[Promethee Genf]]></category>
		<category><![CDATA[Promethee Greenfield]]></category>
		<category><![CDATA[Promethee Greenfield Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Promethee Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Promethee Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Promethee Nothing happens nobody comes nobody goes]]></category>
		<category><![CDATA[Promethee Switzerland]]></category>
		<category><![CDATA[Swiss Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Swiss Metalcore]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bond13.com/?p=657</guid>
		<description><![CDATA[Promethee sind eine fünfköpfige Metalcore-Band aus Genf. 2010 gab es den ersten Auftritt vor einem grossen Publikum am Greenfield-Festival in Interlaken; im Vorfeld hatten Fans die Band mittels einem Voting auf die Bühne gewählt. In den folgenden Monaten spielte die &#8230; <a href="http://bond13.com/2012/10/17/cd-review-promethee-nothing-happens-nobody-comes-nobody-goes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=657&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_661" class="wp-caption aligncenter" style="width: 360px"><img class="size-full wp-image-661 " title="promethee-debut" alt="" src="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2012/10/promethee-couv3.jpg?w=640"   /><p class="wp-caption-text">(C) 2012 EmuBands Under Licence From Promethee</p></div>
<p style="text-align:justify;">Promethee sind eine fünfköpfige Metalcore-Band aus Genf. 2010 gab es den ersten Auftritt vor einem grossen Publikum am Greenfield-Festival in Interlaken; im Vorfeld hatten Fans die Band mittels einem Voting auf die Bühne gewählt. In den folgenden Monaten spielte die Gruppe viele Shows und ging von Konzert zu Konzert mit Songs, die man teilweise auf der selbstbetitelten EP finden konnte. Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Debüt-Album erscheinen würde. Am Samstag 13. Oktober 2012 war es dann so weit: Im Nouveau Monde in Fribourg / Freiburg wurde anlässlich des &#8220;Full Metal&#8221;-Konzertabends die Plattentaufe abgehalten. Eine weitere Band also, die einfach kommerziell ausgerichteten Metalcore produziert?</p>
<p style="text-align:justify;">Um die Antwort auf diese Frage gleich frühzeitig zu beantworten: Die fünf sympathischen Genfer als Metalcore-Institution zu bezeichnen wäre schon fast eine Beleidigung. Natürlich sind Elemente dieser Stilrichtung vorhanden &#8211; doch sie werden auf &#8220;Nothing Happens. Nobody Comes, Nobody Goes.&#8221; geschickt mit anderen Stilrichtungen vermischt.<br />
Nehmen wir als Beispiel den Song &#8220;Sickness Unto Death&#8221;. Nach einem rhythmisch anspruchsvollen Intro spielt die Leadgitarre einen tonleiterartigen Gitarrenlauf, während dazu ein Riff zu hören ist, das man intuitiv eher dem Death-Metal zuordnen würde. Würde man jetzt noch durchgehenden Blastbeat einbauen, könnte das Stück ebensogut der Feder einer Black-Metal-Band entstammen.<br />
&#8220;Thus Spoke&#8221; erinnert etwas an die Frickel-Eruptionen von Revocation. Diesen Eindruck hat man aber auch noch an anderen Stellen. Das liegt ganz einfach daran, dass Promethee stark technisch ausgerichtete und komplexe Songs spielen. Dies wurde auf der EP bereits angedeutet, kommt nun aber auf dem Debüt-Album noch stärker zur Geltung.<br />
Dann gibt es auch Stellen, die in typischer Metalcore-Manier einfach gnadenlos knallen. Aber auch hier wird nicht einfach stumpf losgeholzt &#8211; wirklich reine Breakdowns gibt es selten. Es wird immer eine Melodie beigefügt, womit eine Art roter Faden geschaffen wird, der das ganze Album durchzieht. Immer wieder gibt es auch ruhigere Stellen, die das Thema des Songs erneut aufnehmen oder varieren. So wird klar, dass beim Songwriting viel Wert auf Detailreichtum gelegt wurde.<br />
Die Produktion ist für eine Band, die noch bei keinem Plattenlabel unterschrieben hat, bemerkenswert. Passend zu der anspruchsvollen Instrumentalisierung sind Gitarren, Drums und Vocals sauber differenziert. Typisch für Bands, die zumindest ansatzweise Metalcore spielen: Der Bass ist kaum hörbar. Das ist etwas schade, fällt aber bei einem solch melodischen Album nicht stark ins Gewicht, da der Fokus ja auch anderswo liegt. Die Vocals müssen auch gelobt werden; sie sind kraftvoll und aggressiv, während auf Clean-Gesang verzichtet wird &#8211; zum Glück!</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Fazit:</strong> Insgesamt hinterlässt das Debüt-Album der Genfer einen äusserst soliden Eindruck. Ich glaube zwar, dass da noch mehr geht, aber Promethee haben ihren Sound sicherlich schon gefunden. Sie spielen intelligenten, mit fremden Stilelementen angereicherten Metalcore, der mit komplexen Strukturen, einer überragenden Instrumentalisierung und Melodik punkten kann. Ich glaube, dass eine Weiterentwicklung in diese Richtung der Band eine goldene Zukunft bescheren wird.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bond13dotcom.wordpress.com/657/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bond13dotcom.wordpress.com/657/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=657&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bond13.com/2012/10/17/cd-review-promethee-nothing-happens-nobody-comes-nobody-goes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2012/10/promethee-couv3.jpg?w=150" />
		<media:content url="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2012/10/promethee-couv3.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">promethee-couv</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/f63396e6ecf902d7c75262d19d49b462?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bond13blog</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2012/10/promethee-couv3.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">promethee-debut</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Gemeinde Kerzers führt digitales eKonto ein</title>
		<link>http://bond13.com/2012/06/04/gemeinde-kerzers-fuhrt-digitales-ekonto-ein/</link>
		<comments>http://bond13.com/2012/06/04/gemeinde-kerzers-fuhrt-digitales-ekonto-ein/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2012 12:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bond13</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerkonto]]></category>
		<category><![CDATA[Die Post]]></category>
		<category><![CDATA[Die Post SuisseID]]></category>
		<category><![CDATA[eKonto]]></category>
		<category><![CDATA[eKonto SuisseID]]></category>
		<category><![CDATA[ID]]></category>
		<category><![CDATA[Kerzers]]></category>
		<category><![CDATA[Kerzers Bürgerkonto]]></category>
		<category><![CDATA[Kerzers eKonto]]></category>
		<category><![CDATA[Kerzers modern]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
		<category><![CDATA[Post Suisse ID]]></category>
		<category><![CDATA[Post SuisseID]]></category>
		<category><![CDATA[RUF]]></category>
		<category><![CDATA[RUF Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[RUF Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Sign]]></category>
		<category><![CDATA[Suisse]]></category>
		<category><![CDATA[Suisse-ID]]></category>
		<category><![CDATA[SuisseID]]></category>
		<category><![CDATA[Swiss]]></category>
		<category><![CDATA[Swiss Sign]]></category>
		<category><![CDATA[SwissSign]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bond13.com/?p=649</guid>
		<description><![CDATA[Kerzers FR. Als erste innovative Gemeinde der Schweiz führt Kerzers ein digitales eKonto mit Einsicht auf die eigenen Einwohnerkontrolle Daten ein. Das Portal der Gemeinde Kerzers mit integriertem eKonto vereinfacht die Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürger. Die Gemeinde Kerzers geht &#8230; <a href="http://bond13.com/2012/06/04/gemeinde-kerzers-fuhrt-digitales-ekonto-ein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=649&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><em>Kerzers FR. Als erste innovative Gemeinde der Schweiz führt Kerzers ein digitales eKonto mit Einsicht auf die eigenen Einwohnerkontrolle Daten ein. Das Portal der Gemeinde Kerzers mit integriertem eKonto vereinfacht die Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürger.</em></p>
<p style="text-align:justify;">Die Gemeinde Kerzers geht neue Wege: Mit der Einführung des eKontos erhalten die Einwohnerinnen und Einwohner einen einfacheren Zugang zur Gemeindeverwaltung. Im persönlichen Konto können die Kontaktdaten überprüft und bearbeitet, gewünschte Benachrichtigungen und News-Dienste abonniert sowie offene Rechnungen eingesehen werden. Die Gemeinde Kerzers geht mit dem eKonto auf die Bedürfnisse der Bevölkerung nach mehr Flexibilität und erweiterten Online-Diensten ein. Damit wird sie ihrem Anspruch bezüglich Kundenfreundlichkeit im Sinne ihres Leitsatzes „Die Gemeinde – Ihre Partnerin“ gerecht.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Sicheres Login (Identifikation) dank Post SuisseID</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Für ein sicheres Anmeldeverfahren sorgt die SuisseID, der schweizerische Standard für sichere Identifikation und digitale Signatur. Mit der Post SuisseID,  welche als USB-Stick von der Schweizerischen Post angeboten wird, ist der Zugriff von überall her rund um die Uhr gewährleistet.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Gemeinde Kerzers will das neue eKonto Angebot allen Bürgern zugänglich machen und bietet deshalb die Post SuisseID im Wert von 79 Franken sowie die Beglaubigung der Identität im Wert von 10 Franken kostenlos an.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Vorteile für Verwaltung und weitere Ausbauschritte</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Das eKonto vereinfacht die Verwaltung und hilft, den Papierverbrauch zu senken. Zudem will die Gemeinde die Interaktion mit der Verwaltung und ihren Bürgern fördern.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Portalfunktionen des eKontos werden laufend ausgebaut. Die zukünftigen Ausbauschritte sind in enger Zusammenarbeit mit den beiden Partnern RUF Informatik AG und der Schweizerischen Post geplant, mit welchen das eKonto realisiert wurde. Das Potenzial für weitere eKonto-Applikationen ist gross. Die Gemeinde Kerzers rüstet sich für die Zukunft, um den Bedürfnissen ihrer Bürger als attraktive Gemeinde gerecht zu werden.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bond13dotcom.wordpress.com/649/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bond13dotcom.wordpress.com/649/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=649&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bond13.com/2012/06/04/gemeinde-kerzers-fuhrt-digitales-ekonto-ein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2012/06/post-suisseid-usbstick1.jpg?w=150" />
		<media:content url="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2012/06/post-suisseid-usbstick1.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">post-suisseid-usbstick1</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/f63396e6ecf902d7c75262d19d49b462?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bond13blog</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Warum Apple mit iTunes Match alles richtig macht</title>
		<link>http://bond13.com/2012/05/14/warum-apple-mit-itunes-match-alles-richtig-macht/</link>
		<comments>http://bond13.com/2012/05/14/warum-apple-mit-itunes-match-alles-richtig-macht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 20:27:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bond13</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Apple iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Apple iPod]]></category>
		<category><![CDATA[Apple iTunes]]></category>
		<category><![CDATA[Apple iTunes Match]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud Music]]></category>
		<category><![CDATA[iCloud]]></category>
		<category><![CDATA[iCloud Match]]></category>
		<category><![CDATA[iCloud Music]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[iPod]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes in the Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes Match]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes Match Guide]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes Match Help]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes Match Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes Match Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Match]]></category>
		<category><![CDATA[Music]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bond13.com/?p=644</guid>
		<description><![CDATA[Die Geschichte des Musik-Diebstahls Mit dem Aufstieg des Internets begann vor mehr als zehn Jahren der Abstieg der Musikindustrie. Plötzlich tauchten urheberrechtlich geschützte Songs &#8211; später ganze Alben &#8211; in Foren und Seiten auf, sodass sie jedermann herunterladen konnte, ohne &#8230; <a href="http://bond13.com/2012/05/14/warum-apple-mit-itunes-match-alles-richtig-macht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=644&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong>Die Geschichte des Musik-Diebstahls</strong><br />
Mit dem Aufstieg des Internets begann vor mehr als zehn Jahren der Abstieg der Musikindustrie. Plötzlich tauchten urheberrechtlich geschützte Songs &#8211; später ganze Alben &#8211; in Foren und Seiten auf, sodass sie jedermann herunterladen konnte, ohne zu bezahlen. Es entstanden File-Sharing-Netzwerke und noch etwas später Filehoster und Webseiten, die Links zu den Dateien anboten.<br />
2001 lancierte Apple den ersten iPod. Durch die enge Verzahnung mit der damals neuen Software iTunes und dem iTunes Store wurde ein grosser Gegenspieler geboren, der heute der grösste Musik-Verkäufer weltweit ist. Die Musikindustrie konnte aufatmen &#8211; Durch Benutzerfreundlichkeit, grossen Komfort beim Bezahlen und günstige Preise wurde der Dienst zu einer wahren Goldgrube und machte die Produzenten reich. Aber die von Apple angestrebte aggressive Preispolitik stiess anfänglich vielen Herstellern sauer auf &#8211; schlussendlich gab der Erfolg dem Technologiekonzern aus Cupertino dennoch recht.<br />
Später kamen zum Angebot im iTunes Store Filme, Fernsehsendungen, Apps für iOS-Geräte und schlussendlich auch eBooks dazu. Besonders der alles übertreffende Erfolg des App Store beweist: Apple ist eine Firma &#8211; oder besser gesagt <em>die</em> Firma -, die es versteht, die User dazu zu bringen, für Inhalte zu bezahlen.<br />
Doch das Problem des Herunterladens geschützter Werke &#8211; eine rechtliche Grauzone in der Schweiz &#8211; ist bis jetzt nicht gelöst. Die Motive dafür sind verschieden: Die Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist, sieht es als selbstverständlich, sich die Musik auf diesem Weg zu beschaffen. Andere sind der Ansicht, für den Künstler springe auch bei den Labels zu wenig Geld heraus und laden aus Überzeugung Musik zum Nulltarif herunter. Wieder andere können sich das Kaufen von Musik ganz einfach nicht leisten.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ein Gewinn für alle Beteiligten</strong><br />
Obwohl iTunes Match in erster Linie dabei helfen soll, die ganze Musiksammlung in die Cloud zu verlagern, hatte Steve Jobs, der vor seinem Tod selbst noch an diesem Projekt beteiligt gewesen war, sicherlich auch einen anderen Hintergedanken. Die Frage, die er sich ziemlich sicher stellte, war: Wie kommt man an den Geldbeutel derjenigen, die Musik illegal herunterladen?<br />
Was iTunes Match macht, ist eigentlich ziemlich simpel: Die Musikbilbiothek des Users wird durchgescannt und in die Cloud verlagert. Da iTunes die grösste Musiksammlung weltweit bietet, muss die Musik nicht wie bei anderen Diensten wie zum Beispiel Google Music zuerst hochgeladen werden. Im iTunes Store wird stattdessen einfach eine qualitativ hochwertige Originaldatei bereitsgestellt und für den Nutzer freigeschaltet. Diese kann er dann auf all seine Geräte streamen oder herunterladen &#8211; als hätte er sie gekauft. Dieser Service kostet in der Schweiz 35 Franken pro Jahr.<br />
Beim Scannen der Mediathek der Nutzer geht iTunes Match ziemlich tolerant vor: 99% meiner Musik wurde sofort erkannt, auch solche, die ich nicht gekauft habe. Der Rest wird einfach hochgeladen. Apple wirbt damit, man könne so all seine Lieder in die Cloud befördern, auch wenn man sie woanders gekauft habe. Was natürlich nicht geschrieben wird ist aber, dass iTunes Match ausserdem fast alle Musik akzeptiert, die nicht legal erstanden wurde.<br />
So kommt es zu einer Win-Win-Situation. Im Prinzip kann hier jeder, der nichts für Musik bezahlen will, seine Musiksammlung &#8220;legalisieren&#8221;. Für jeden freigeschaltenen Track in iTunes erhält nämlich der Künstler sowie das Label ein wenig Geld. Das wird zwar sehr wenig sein, ist aber besser als nichts. Die potentiellen Kunden werden damit gelockt, dass sie die Musik-Cloud nutzen können, qualitativ hochstehende Musik erhalten und dafür nur eine Jahresgebühr bezahlen müssen. Besonders die Qualität ist ein Grund dafür, die Gebühr hinzublättern: Wenig versierte Nutzer finden die illegalen Kopien im Internet meist nur in äusserst bescheidener Qualität.<br />
Apple gelingt es also, auch bei den Nutzern, die eigentlich nichts bezahlen wollten, eine neue Geldquelle zu erschliessen. Eigentlich sollten die Angestellten in den Büros der Musiklabels drei mal täglich gegen Cupertino beten. Doch auch in diesem Fall mussten sie zu ihrem Glück gezwungen werden: Die Verhandlungen entpuppten sich als langwierig und hätten ohne die Überzeugungskraft des legendären Steve Jobs noch wesentlich länger gedauert.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>So funktioniert iTunes Match</strong><br />
Der Dienst kann entweder über Kreditkarte oder mit dem persönlichen Guthaben aktiviert werden &#8211; der Betrag von 35 Franken wird sofort abgebucht. Dann muss man sich eigentlich um nichts mehr kümmern. iTunes Match macht seine Arbeit; bei grösseren Musiksammlungen sollte man aber mehr als eine Stunde einrechnen. Dies stört aber nicht weiter, da der Dienst im Hintergrund läuft und man sogar weiter Musik hören kann. Ist der Scan-Prozess abgeschlossen, erscheint neben den Titeln der Status, wo es dann &#8220;erkannt&#8221; oder &#8220;übertragen&#8221; heisst. So erkennt man, welche Titel iTunes gefunden hat und welche nicht.<br />
Im Prinzip kann man dann die ganze Bibliothek in den Papierkorb verschieben, da die Songs nun in der Cloud sitzen &#8211; So kann eine Menge Speicherplatz gespart werden. Man hat aber die Option, sämtliche Lieder herunterzuladen, falls man unterwegs etwas davon hören möchte und kein Daten-Abo besitzt. Das Löschen hat auch den Vorteil, dass man so die qualitativ hochwertigen iTunes-Dateien geniessen kann &#8211; denn sonst greift iTunes einfach weiterhin auf die alten Dateien zu. Hat man alles gelöscht, erscheint neben allen Titeln ein kleines Wolken-Symbol.<br />
Nun muss man nur noch auf allfälligen weiteren Apple-Geräten den Dienst aktivieren. Beim iPhone oder iPod Touch geht das via Einstellungen &gt; Musik, wo man einen kleinen Schalter findet. Auch hier empfiehlt sich eine Löschung. Man kann die Musik von nun an streamen (und gleichzeitig wird der Stream gespeichert, man muss also kein Stück zweimal streamen) oder zuhause im WLAN-Netz die Favoriten herunterladen. So geht man nicht nur mit dem knappen mobilen Speicher ökonomischer um; auch das Synchronisieren per Kabel entfällt somit komplett.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bond13dotcom.wordpress.com/644/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bond13dotcom.wordpress.com/644/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=644&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bond13.com/2012/05/14/warum-apple-mit-itunes-match-alles-richtig-macht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2012/05/itunes_match.png?w=150" />
		<media:content url="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2012/05/itunes_match.png?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">itunes_match</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/f63396e6ecf902d7c75262d19d49b462?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bond13blog</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Wenn Tourismus zu Kommerz wird</title>
		<link>http://bond13.com/2012/04/24/wenn-tourismus-zu-kommerz-wird/</link>
		<comments>http://bond13.com/2012/04/24/wenn-tourismus-zu-kommerz-wird/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 08:54:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bond13</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion, Politik und Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Fribourg/Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Abzocke]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgang Dublin]]></category>
		<category><![CDATA[Cider]]></category>
		<category><![CDATA[Dublin]]></category>
		<category><![CDATA[FN]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburger]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburger Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburger Nachrichten FN]]></category>
		<category><![CDATA[Guinness]]></category>
		<category><![CDATA[Guinness Draught]]></category>
		<category><![CDATA[Guinness Dublin]]></category>
		<category><![CDATA[Guinness Ireland]]></category>
		<category><![CDATA[Guinness Irish Stout]]></category>
		<category><![CDATA[Guinness Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Ireland]]></category>
		<category><![CDATA[Irish Bar]]></category>
		<category><![CDATA[Irish Bar Dublin]]></category>
		<category><![CDATA[Irish Pub]]></category>
		<category><![CDATA[Irish Pub Dublin]]></category>
		<category><![CDATA[Irish Stout]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[minutiös]]></category>
		<category><![CDATA[minutiöse Beschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtleben Dublin]]></category>
		<category><![CDATA[Nightlife Dublin]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Bar]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Bar Dublin]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Bar Ireland]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Bar Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus Abzocke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bond13.com/?p=607</guid>
		<description><![CDATA[(Freiburger Nachrichten, 23.04.2012) Die Dämmerung hat die Abendsonne besiegt und die flache Landschaft pechschwarz eingefärbt. Irgendwo in der Ferne dringen Lichtstrahlen aus den Fenstern und einer hölzernen Tür; es ist fröhliche Musik zu hören, die sich mit Gelächter und Hunderten &#8230; <a href="http://bond13.com/2012/04/24/wenn-tourismus-zu-kommerz-wird/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=607&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">(Freiburger Nachrichten, 23.04.2012)</p>
<p style="text-align:justify;">Die Dämmerung hat die Abendsonne besiegt und die flache Landschaft pechschwarz eingefärbt. Irgendwo in der Ferne dringen Lichtstrahlen aus den Fenstern und einer hölzernen Tür; es ist fröhliche Musik zu hören, die sich mit Gelächter und Hunderten von Stimmen vermischt. Viele verschiedene Sprachen vereinigen sich zu einem unverständlichen Brummen. Gläser klirren. Jemand brüllt ein Cheers. Wieder Gläserklirren. Wieder Gelächter.<br />
Die Menschen trinken im Dunkeln eine dunkle Flüssigkeit; eine von Charakter und von dunkelbitterem Geschmack. Manche von ihnen sitzen an kleinen Tischen, andere lehnen sich an die Wand, um an ihrem Pint zu nippen. Beim ersten Schluck geben viele ein Geräusch der Erleichterung nach einem langen Tag von sich, einige verziehen jedoch nur ihr Gesicht, während die intensive Bitterkeit und der Geschmack von geröstetem Getreide ihre Geschmacksnerven erlahmen lassen. Es gibt sehr viele Touristen hier in der Temple Bar in Dublin. Einer davon bin ich.<br />
Mir fällt auf, dass es hier richtig laut ist. Der Sänger, der ein melancholisches irisches Volkslied angestimmt hat, ist kaum zu hören. Mir gegenüber hat ein Typ sein volles Pint fallen lassen. Das Glas und dessen ganzer Inhalt schlagen auf dem Boden auf und ertränken meine Jeans in einer Welle aus Cider, vermischt mit Scherben. Wenig später werde ich unsanft weggestossen; eine sichtlich aufgebrachte Barkeeperin beginnt damit, Schadensbegrenzung zu betreiben. Ich stehe zur Seite und spüre in meinem Rücken den Ellbogen eines anderen Barbesuchers. Einige zwängen sich noch an mir vorbei, um sich zu den Toiletten durchzukämpfen – ein langwieriges Unterfangen, geprägt von einigen Zusammenstössen mit nichts ahnenden und schwitzenden Barbesuchern. Es ist sehr heiss und man kann sich kaum bewegen.<br />
Es dauert ewig, sich etwas Trinkbares zu ergattern. Die Preise sind hoch. Dennoch: Es ist ein Ort, an dem man gewesen sein muss, sagen die anderen. Mein Geldbeutel sagt: «Du musst gar nichts.»<br />
Viele Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps gehen in der Stadt Dublin einfach unter, weil sich die Masse auf das verlässt, was ihr als «Klassiker» verkauft wird. Man stopft Hunderte von Menschen in ein viel zu kleines Pub, weil diese glauben, das sei jetzt typisch irisch. Doch vor allem ist es eines: Kommerz.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bond13dotcom.wordpress.com/607/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bond13dotcom.wordpress.com/607/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=607&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bond13.com/2012/04/24/wenn-tourismus-zu-kommerz-wird/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2012/03/logo-fn.jpg?w=150" />
		<media:content url="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2012/03/logo-fn.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">logo-fn</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/f63396e6ecf902d7c75262d19d49b462?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bond13blog</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Reise nach Dublin: Rückreise und Schlusswort.</title>
		<link>http://bond13.com/2012/04/18/reise-nach-dublin-ruckreise-und-schlusswort/</link>
		<comments>http://bond13.com/2012/04/18/reise-nach-dublin-ruckreise-und-schlusswort/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 12:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bond13</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausländer Dublin]]></category>
		<category><![CDATA[Ausländer Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Dunnes]]></category>
		<category><![CDATA[Dunnes Store Supermarket]]></category>
		<category><![CDATA[Dunnes Stores]]></category>
		<category><![CDATA[Dunnes Stores Supermarket]]></category>
		<category><![CDATA[Economy Ireland]]></category>
		<category><![CDATA[Guinness Brauerei]]></category>
		<category><![CDATA[Guinness Brauerei Dublin]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Industry Ireland]]></category>
		<category><![CDATA[Irische Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Irische Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Irish Economy]]></category>
		<category><![CDATA[O Connel Street]]></category>
		<category><![CDATA[O Connel Street Dublin]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer Dublin]]></category>
		<category><![CDATA[Stores]]></category>
		<category><![CDATA[Supermarket]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Bar]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Bar Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus Dublin]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft Irland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bond13.com/?p=593</guid>
		<description><![CDATA[Ich möchte in diesem Artikel drei kleine Geschichten erzählen, die erst beim genaueren Hinsehen etwas miteinander zu tun haben. Doch beginnen wir  von vorne. Am letzten Tag entschieden wir uns, noch etwas durch die Strassen von Dublin zu schlendern und &#8230; <a href="http://bond13.com/2012/04/18/reise-nach-dublin-ruckreise-und-schlusswort/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=593&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Ich möchte in diesem Artikel drei kleine Geschichten erzählen, die erst beim genaueren Hinsehen etwas miteinander zu tun haben. Doch beginnen wir  von vorne.<br />
Am letzten Tag entschieden wir uns, noch etwas durch die Strassen von Dublin zu schlendern und unseren materiellen Fetisch zu stillen &#8211; ausserdem wollte jeder von uns etwas haben, um der Familie zuhause eine kleine Freude bereiten zu können. Für den Eigengebrauch und einsame Stunden wollte auch jeder von uns noch eine Flasche harten Alkohols, z.B. in der Form von irischem Whiskey mitnehmen. Wir begaben uns also in der Nähe der O&#8217;Connel Street in den Supermarkt namens &#8220;Dunnes Stores&#8221;. Dort suchten wir uns alle etwas aus und gingen zur Kasse, um zu bezahlen. Wir ahnten nichts Böses, da wir bis zu diesem Zeitpunkt auch kein Problem damit gehabt hatten, in diesem Laden Alkohol zu kaufen, alt genug waren wir alle schon seit langem.<br />
Doch ich staunte nicht schlecht, als die Dame an der Kasse die Schweizer-ID nicht akzeptieren wollte. Den Führerschein wollte sie auch nicht annehmen. Natürlich waren wir unsererseits etwas genervt, da es sich hierbei um amtliche Ausweise handelt, die in der ganzen EU gültig sind. Aber es war nichts zu machen &#8211; Und mein Kollege musste seinen Schweizerpass vorweisen. Ich hatte meinen im Hotelzimmer im Safe gelassen. Also zeigte ich der Dame alles, was ich an Ausweisen auf mir trug und erklärte ihr, dass ich schon 21 Jahre alt sei. Natürlich bekam ich das Gesöff nicht und wurde gleich ordentlich unfreundlich behandelt. Ich fragte dann &#8220;Are you serious?&#8221; und sie antwortete &#8220;Do I look serious?&#8221;. Den Rest der Konversation kann ich so zusammenfassen: Ich fragte sie, was wir denn nun machen würden und sie riet mir an, abzuhauen, weil sie sont die Security rufen würde. Ich wäre also beinahe angeschrien worden, obwohl ich selbst zu jedem Zeitpunkt meinen Anstand gewahrt hatte. Entnervt liess ich die Flaschen dort und verliess den Laden.<br />
In dem Moment, als wir aus dem Kaufhaus auf die Strasse gelangten, sprach mich die Dame an, die an der Kasse hinter mir gestanden hatte. &#8220;I thought the lady was very rude, you didn&#8217;t do anything wrong, but I know where you can get your Whiskey, there&#8217;s another Dunnes Stores right after the Spire&#8221;, sagte sie zu mir, worauf ich mich bei ihr bedankte. Das beruhigte mich natürlich ein wenig, denn ich hatte mich wie ein Idiot gefühlt, während alle Personen, die Schlange standen, mitbekamen, wie ich, der dumme Ausländer, der sich die Birne vollsaufen möchte, verbal auseinandergenommen wurde. Welch&#8217; Wohltat waren da diese Worte der netten Dame, die uns sogar weiterhelfen konnte.<br />
Die zweite Geschichte spielt sich in einem Bus ab. Wir hatten gerade die Guinness-Fabrik etwas ausserhalb des Stadtzentrums besucht und fuhren mit dem öffentlichen Verkehr wieder in Richtung O&#8217;Connel Street. Während wir so durch die Strassen fuhren und ich aus den Fenstern sah, fiel mir auf, dass es in Dublin so gut wie keine Industrie gibt. Keine Fabriken, keine High-Tech-Firmen, einfach Nichts. Der einzige Grossbetrieb, der mir auffiel, war Guinness. Selten sieht man Banken oder Versicherungen, weshalb es mich jetzt nicht mehr verwundert, dass man auf der Suche nach einem Bankomaten weit gehen muss. Dafür findet man überall kleine Parks, Museen, Kirchen, Plätze, usw. Ausserdem gibt es eine Menge Restauants und irische Geschenkshops.<br />
Ich erkannte, was in Dublin wirklich los ist: Die Wirtschaft dieser Region hat sich vollständig auf den Tourismus ausgerichtet. Jede Wirtschaft spezialisiert sich auf irgendwas, weil dies lukrativer ist und zur Entwicklung dazugehört. Was die Ausrichtung auf Tourismus bedeutet, werden wir später noch sehen.<br />
Die dritte Geschichte betrifft ein Gefühl, das ich während der Reise in Dublin immer wieder verspürte. Das war so beim Besuch im Guinness-Museum, in der Temple Bar, in den Touristenbüros, in Geschenkshops und auch noch an anderen Orten. Ich hatte das Gefühl, dass diese Dinge einfach nur purer Kommerz sind; Massenabfertigung, um möglichst schnell möglichst vielen Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen. In der Temple Bar hatte es viel zu viele Besucher, bei Guinness war der Eintrittspreis exorbitant hoch, in den Geschenkshops wurde die Hintergrund-Musik von einer Stimme unterbrochen, mit dem Hinweis, diese irischen Klassiker könne man auch kaufen, usw.<br />
Kommen wir nun zur Zusammenführung dieser drei Geschichten. Eine Region, die so stark auf den Tourismus setzt, muss sich bewusst sein, dass sie vom Ausland abhängig ist. Das betrifft vor allem die Wirtschaftslage der Länder, aus welchen die Touristen kommen &#8211; so gesehen ist also der Tourismus ein Exportgut. Unabhängig von der Wirtschaftslage sind aber die Erfahrungen, welche die Reisenden dann in einer Region wie Dublin machen. Werden sie unfreundlich behandelt, dann kommen sie vielleicht nicht wieder. Ist man nicht zuvorkommend, werden sie weniger ausgeben. Und Trinkgeld gibt&#8217;s dann auch keines.<br />
An dieser Stelle möchte ich eines klarmachen: In Dublin kann man es sich, vom Angestellten im Tourismus-Büro über die Serviertochter im Restaurant und sogar die Dame an der Kasse des Supermarkts, nicht leisten, die Touristen, die halt nun einmal Ausländer sind, abschätzig zu behandeln. Zur Verteidigung der Menschen in diesem Land muss ich anfügen: Die meisten Iren sind sehr korrekt und anständig. Doch fehlte mir irgendwie das Gefühl, das ich habe, wenn ich in Spanien Urlaub mache: Dass man die Gäste bei sich von Herzen (!) willkommen heisst und sie gerne bedient. Es sollte für ein solch touristischer Ort nicht wie ein &#8220;Muss&#8221; wirken, sondern wie ein &#8220;Dürfen&#8221;. Und ich frage mich eben, ob gerade hier das Problem liegt. Hat sich Irland wirklich auf den Tourismus ausgerichtet, oder blieb nichts anderes übrig? Wenn man hunderte von Menschen in eine Temple-Bar stopft, um möglichst viel Knete zu machen, dann fühlt es sich eher so an, als ob die Iren keine andere Wahl hatten.<br />
Wie dem auch sei &#8211; Ich habe einiges gelernt in Irland. Die Reise war schön, die meisten Erfahrungen positiv. Es war auch gut, dass wir uns schlussendlich halt selbst auf die Suche machten nach Dingen, die es zu entdecken gibt. Fernab von Kommerz, Menschen, die sich verstellen und Ebbe im Geldbeutel. In einem Land, welches ich rein optisch als eines der schönsten ansehe, das ich bis jetzt besucht habe.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bond13dotcom.wordpress.com/593/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bond13dotcom.wordpress.com/593/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=593&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bond13.com/2012/04/18/reise-nach-dublin-ruckreise-und-schlusswort/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2012/04/dsc_0044.jpg?w=150" />
		<media:content url="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2012/04/dsc_0044.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Swiss_to_Dublin</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/f63396e6ecf902d7c75262d19d49b462?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bond13blog</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Reise nach Dublin: Tag Drei</title>
		<link>http://bond13.com/2012/04/13/reise-nach-dublin-tag-drei/</link>
		<comments>http://bond13.com/2012/04/13/reise-nach-dublin-tag-drei/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 01:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bond13</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Cliffs]]></category>
		<category><![CDATA[Cliffs Of Moher]]></category>
		<category><![CDATA[Cliffs Of Moher Ireland]]></category>
		<category><![CDATA[Dublin]]></category>
		<category><![CDATA[Dublin Ireland]]></category>
		<category><![CDATA[Dublin Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Ireland]]></category>
		<category><![CDATA[Irische Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Irish Landscape]]></category>
		<category><![CDATA[Irish Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Irish Panoramic View]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[irland Klippen]]></category>
		<category><![CDATA[Irland Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kilppen Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Moher]]></category>
		<category><![CDATA[Of]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama Ireland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bond13.com/?p=584</guid>
		<description><![CDATA[Heute gab es einige Parallelen zum ersten Tag: Wir mussten sehr früh aufstehen und ziemlich weit reisen. Doch dass es sich gelohnt hat, kann ich bereits jetzt verraten. Auf dem Programm stand eine Busfahrt zu den Cliffs of Moher. Dazu &#8230; <a href="http://bond13.com/2012/04/13/reise-nach-dublin-tag-drei/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=584&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Heute gab es einige Parallelen zum ersten Tag: Wir mussten sehr früh aufstehen und ziemlich weit reisen. Doch dass es sich gelohnt hat, kann ich bereits jetzt verraten. Auf dem Programm stand eine Busfahrt zu den Cliffs of Moher. Dazu mussten wir um 6.50 Uhr beim Tourist-Office im Zentrum der Stadt auf Platz sein.<br />
Der Bus war dann auch bis auf den letzten Platz besetzt, abgesehen von meinen Freunden und mir hatten auch andere entschieden, auf das Ausschlafen zu verzichten. Meine wohl interessanteste Begegnung in Irland begann zu diesem Zeitpunkt.<br />
Der Busfahrer, ein waschechter Ire, lies bereits früh einige billige Wortspiele im Stil von &#8220;Iren irren&#8221; oder &#8220;Iren sind irr&#8221; zu. Ha-ha, ich weiss. Dieser Mann mit ausgeprägtem Akzent hiess uns alle an Bord willkommen, gab einige Details zur Fahrt und setzte das Gefährt in Bewegung.<br />
Interessant wurde es dann, als er zu singen begann. Ich glaubte zuerst, er hätte vergessen, das Mikrophon auszuschalten. Doch bald war klar, dass er das absichtlich getan hatte. Und ich meine damit nicht, dass er ein wenig vor sich hin summte. So bekamen wir irische Volks-Lieder zu hören, die von der Liebe zum &#8220;Land Of Ireland&#8221; handelten, vom Trinken und der Völlerei, von der Liebe und vom wechselhaften Wetter.<br />
Doch es blieb nicht beim Singen. Wir hatten alle 45 Euro bezahlt (d.h. mich kostete es nur 40, Studi-Bonus) und der Reiseführer hatte sich wohl entschieden, uns die volle Ladung zu bieten. Währenddem er geschmeidig durch die Strassen fuhr, die gegen Ende der Ankunft bei den Klippen immer schmaler wurden, plapperte der nette Ire vor sich hin, erzählte uns Details über Politik und die Menschen des Landes, holte aus zu epischen Rundumschlägen über die Sagen des Landes und unterhielt die Meute erlebnishungriger Touristen bis zur letzten Minute im Bus.<br />
Bei den Cliffs Of Moher angekommen, erwartete uns ein beeindruckendes Spektakel der Natur. Diese Klippen strahlten eine unglaubliche Ruhe aus. Sofort musste ich an die Redewendung des Felses in der Brandung denken. Nichts, was ich bis jetzt gesehen habe, kam dieser Vorstellung so nahe. Es besteht ein Kontrast zwischen den wilden Lüften, dem schäumenden Meer und den Felsen, die diesen Kräften der Natur seit wahrscheinlich tausenden von Jahren widerstehen.<br />
Ich kann mir gut vorstellen, dass an diesem Ort schon viele Schriftsteller und Dichter zu ihrer Inspiration gefunden haben.<br />
Aber auch die Landschaft Irlands gefiel mir sehr. An der Küste und zwischen zahlreichen Hügeln befinden sich kleine Häuschen, manchmal gibt es kilometerweit nichts. Seltsamerweise kam mir beim Reisen durch diese Landschaft die Saharra in den Sinn. Und eigentlich ist das ziemlich treffend: Irland gleicht in dieser Region einer Art grünen Wüste.<br />
Ich bin froh, dass wir diese inspirierende Reise gewagt haben. Wenn ich das nächste mal eine Schreibblockade habe, reise ich einfach nach Irland. Oder ich höre mir einfach irische Folklore an. Das liebe Geld liegt ja auch nicht in der Gasse.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bond13dotcom.wordpress.com/584/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bond13dotcom.wordpress.com/584/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=584&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bond13.com/2012/04/13/reise-nach-dublin-tag-drei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2012/04/542941_3674903392916_1284894500_33577641_1679919134_n.jpg?w=150" />
		<media:content url="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2012/04/542941_3674903392916_1284894500_33577641_1679919134_n.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Cliffs Of Moher</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/f63396e6ecf902d7c75262d19d49b462?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bond13blog</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Reise nach Dublin: Tag Zwei</title>
		<link>http://bond13.com/2012/04/12/reise-nach-dublin-tag-zwei/</link>
		<comments>http://bond13.com/2012/04/12/reise-nach-dublin-tag-zwei/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 22:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bond13</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Beer]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Bulmers]]></category>
		<category><![CDATA[Cider]]></category>
		<category><![CDATA[Cliffs Of Moher]]></category>
		<category><![CDATA[Cliffs Of Moher Ireland]]></category>
		<category><![CDATA[Cliffs Of Moher Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Dublin]]></category>
		<category><![CDATA[Dublin Ireland]]></category>
		<category><![CDATA[Dublin Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Guinness]]></category>
		<category><![CDATA[Guinness Beer]]></category>
		<category><![CDATA[Guinness Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Guinness Draught]]></category>
		<category><![CDATA[Guinness Extra Stout]]></category>
		<category><![CDATA[Guinness Irish Stouz]]></category>
		<category><![CDATA[Guinness Storehouse]]></category>
		<category><![CDATA[Guinness Storehouse Dublin]]></category>
		<category><![CDATA[Ireland]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Magners]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bond13.com/?p=570</guid>
		<description><![CDATA[Gestern musste ich meinen Text natürlich nach dem Ausgehen am Abend verfassen, heute kann ich das etwas früher erledigen. Warum das so ist, werde ich im Folgenden erklären. Tag 2 in Dublin hielt erneut einige Überraschungen bereit, bestätigte aber eben &#8230; <a href="http://bond13.com/2012/04/12/reise-nach-dublin-tag-zwei/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=570&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Gestern musste ich meinen Text natürlich nach dem Ausgehen am Abend verfassen, heute kann ich das etwas früher erledigen. Warum das so ist, werde ich im Folgenden erklären. Tag 2 in Dublin hielt erneut einige Überraschungen bereit, bestätigte aber eben auch einige Befürchtungen. Doch beginnen wir mal ganz von vorne.<br />
Natürlich waren wir alle ziemlich müde nach dem gestrigen Tag; klar hatten wir im Hotel etwas &#8220;nachgeschlafen&#8221;, doch auf die Dauer war auch das nicht genug. Ich konnte also bis 10 Uhr schlafen; meine lieben Herren Kameraden weckten mich eher unsanft, aber bestimmt &#8211; und mit aufgetankter Energie konnte der Tag beginnen.<br />
Ursprünglich hatten wir uns überlegt, eine geführte Stadt-Tour zu unternehmen; Dublin bietet ein Hop-On / Hop-Off-System für die netten Ausländer alias Touristen wie wir es sind. Das heisst, dass man mit den Doppelstöcker-Bussen, die dafür vorgesehen sind, zu den Sehenswürdigkeiten reisen kann, inklusive Kommentar eines Reiseführers. Kostenpunkt: 18 Euro. Wir entschieden uns, das Geld zu sparen und dies auf eigene Faust zu versuchen. Den ersten Halt legten wir in der Guinness-Brauerei ein. Ich weiss, das ist keine besondere Überraschung, wenn man mich kennt.<br />
Obwohl die Tour interessant war, bin ich im Nachhinein etwas enttäuscht: Den wirklichen Brauprozess konnte man nämlich nicht ansehen; vielmehr steht für die Touristen das Guinness-Storehouse zur Verfügung; im Prinzip ist das die alte Brauerei, die zu einem Museum aufgemotzt wurde. Der Eintritt kostete satte 14 Euro &#8211; Das ist viel Geld für zwei Stunden Beschäftigung. Ich denke, dass viele Touristen diesen Betrag diskussionslos bezahlen, weil man schief angesehen wird, wenn man in Dublin war, ohne dort vorbei zu gehen. Eigentlich ist das so eine Art Gruppenzwang.<br />
Die Ausstellung des Storehouse war ziemlich interessant, der Brauprozess wurde detailliert erklärt; dennoch sind es meist Filme und Bilder, welche diese Aufgabe erledigen. Im Prinzip ist man also auf mediale Unterstützung angewiesen, um die Touristen abzufertigen. Andererseits muss man auch einsehen, dass die Angestellten der Brauerei gar nicht mehr zum arbeiten kämen, wenn solche Mengen Touristen täglich die wirkliche Brauerei besuchen würden. Ausserdem darf nicht vergessen werden, dass man auch hier ziemlich paranoid ist, was das exakte Rezept des Bieres angeht.<br />
Am Schluss der Tour erwartete die Touristen ein kostenloses Pint zuoberst im Store-House, von wo aus man eine geniale Aussicht auf ganz Dublin geniessen konnte. Doch auch hier war die Bewegungsfreiheit eingeschränkt, da wir nicht die einzigen waren, die ihr Pint trinken wollten.<br />
Am Nachmittag schlenderten wir noch etwas durch die Stadt und kauften in einem Supermarkt ordentlich Junkfood: Wir hatten uns kurz zuvor entschieden, am Donnerstag zu den &#8220;Cliffs Of Moher&#8221; zu reisen &#8211; Diese stellen eine der eindrucksvollsten irischen Szenerien dar. Deshalb brauchten wir ein Picknick.<br />
Mit dieser Entscheidung waren auch noch andere Konsequenzen verbuden. Aus diesem Grund gingen wir heute nicht bis in alle Ewigkeit feiern. Die Reise wird nämlich um 06:50 Uhr starten. Wir werden also einmal mehr unter Schlafmangel leiden. Aber wir sind ja jung. Schlafen können wir, wenn wir irgendwann mal eine AHV beziehen. Falls es diese bis dahin überhaupt noch gibt.<br />
Nach dem zweiten Tag des Konsums von dunklem Bier muss ich ausserdem zugeben, dass ein kühles Blondes heute Abend wieder einmal eine pure Wohltat war &#8211; Vielleicht ist das Irish Stout einfach zu hart für mich. Wie auch immer: Danke für&#8217;s Lesen, falls ihr es bis hierher geschafft habt. Cheers!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bond13dotcom.wordpress.com/570/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bond13dotcom.wordpress.com/570/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bond13.com&#038;blog=17370630&#038;post=570&#038;subd=bond13dotcom&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bond13.com/2012/04/12/reise-nach-dublin-tag-zwei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2012/04/p4110121.jpg?w=150" />
		<media:content url="http://bond13dotcom.files.wordpress.com/2012/04/p4110121.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Guinness Draught</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/f63396e6ecf902d7c75262d19d49b462?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bond13blog</media:title>
		</media:content>
	</item>
	</channel>
</rss>
